Am 12. September fand nun zum bereits zehnten Mal das DettenRockt-Festival gegen Rassismus und Diskriminierung statt. Auch dieses Jahr gab es neben dem musikalischen Programm auch wieder zwei Soliaktionen.
Einmal zeigte sich die Band Neonschwarz solidarisch mit allen Geflüchteten, was in Anbetracht des aktuellen politischen Klimas im Umgang mit Geflüchteten dringend notwendig ist. Diese Solidarität muss aber auch praktisch werden, ansonsten bringt es Menschen in konkreten Situationen herzlich wenig. Schaut euch nach Gruppen in eurer Umgebung um, die antirassistische Arbeit und praktische Unterstützungsarbeit leisten und fragt, wo Unterstützung benötigt werden kann. Hier ein paar Anregungen:
Bleiberecht Netzwerk Steinfurt
Bündnis gegen Abschiebungen Münster
Am 3. Oktober wollen zudem Neonazis in Hamm unter dem Titel „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch stoppen!“ aufmarschieren. Durch ein weiteres Banner wurde dazu aufgerufen, sich diesem Aufmarsch entgegenzustellen und diesen so zu verhindern.
Für den Tag rufen wir dazu auf, sich der Demo unter dem Motto “Das Problem heißt Rassismus” anzuschließen, die sich gegen den Neonaziaufmarsch, aber auch gegen die rassistische Asylpolitik der EU richtet. Den gesamten Aufruf gibt’s hier.
“Diese Ausschreitungen wie zum Beispiel in Heidenau, Freital & Co. kommen nicht aus heiterem Himmel, sie haben System. Leute die von „Asylschmarotzern“ und vom „Boot, das schon lange voll ist“ reden, liefern die Grundlage für den Mob, der Brandsätze auf die Menschen wirft, die oft bereits das Schlimmste erlebt haben. Es reicht nicht, sich auf die scheinbare Existenz einer hochgelobten ‘Willkommenskultur’ zu verlassen. Das Problem heißt Rassismus und muss als solches erkannt und bekämpft werden!“


